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Die Methode der
Offenen Koordinierung basiert auf Benchmarking und Best Practice.
Sie soll den Mitgliedstaaten helfen, sich in Bereichen wie Beschäftigung,
wirtschaftlicher Reform und sozialem Zusammenhalt, einander anzunähern.
Seit einiger Zeit wird auch vermehrt eine Anwendung dieser Methode
für die Umweltpolitik diskutiert.
Erfahrungen mit der Methode zeigen zahlreiche positive Auswirkungen
für die Gestaltung von Umweltpolitik auf: Die Methode kann
die Gemeinschaftsmethode ergänzen, sie kann als Wegbereiter
für Gemeinschaftsrecht fungieren, sie trägt zur Stabilisierung
von Netzwerken bei, sie hilft dabei eine gleiche Augenhöhe
zur Wirtschafts- und Sozialpolitik herzustellen und sie hilft, die
Kooperation in umweltpolitischen Bereichen dort voranzutreiben,
wo die Mitgliedstaaten zögern von der Gemeinschaftsmethode
Gebrauch zu machen. Mögliche Anwendungsfelder für die
OMC in der Umweltpolitik liegen sowohl im Bereich der Außenumweltpolitik
sowie der Politik erneuerbarer Energien und Umwelttechnologien.
Vor
diesem Hintergrund haben Experten von Europäischen Umweltorganisationen,
Vertreter Europäischer Umweltministerien und Vertreter der
Europäischen Kommission im Rahmen eines Workshops, der auf
Einladung des Österreichischen Umweltministeriums stattfand,
über Chancen und Risiken der Methode der Offenen Koordinierung
für die Europäische Umweltpolitik diskutiert.
Ausführliche
Informationen zu der Veranstaltung, wie Programm, Hintergrundpapier
und eine Zusammenfassung, stehen hier
in englischer Sprache zur Verfügung.
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