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Die
Ökologische Steuerreform wurde im Jahr 1999 erstmalig eingeführt
und im Jahr 2003 fortentwickelt. Sie besteht aus einer schrittweisen
Erhöhung der Mineralöl- sowie der Einführung einer
Stromsteuer. Das Aufkommen wird im Wesentlichen für eine Senkung
der Lohnnebenkosten verwendet, wodurch die Ökologische Steuerreform
weitgehend aufkommensneutral ist. Meinungsumfragen zeigen jedoch,
dass die Verknüpfung zwischen einer Verteuerung von Energie
und der Entlastung des Faktors Arbeit nur ungenügend verstanden
wird.
Vor
diesem Hintergrund untersuchte Ecologic gemeinsam mit dem Deutschen
Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) die positiven Effekte
der Ökologischen Steuerreform. In der vom Umweltbundesamt
in Auftrag gegebenen Untersuchung lag der Schwerpunkt auf den Auswirkungen
auf die Privatwirtschaft. So wurden im Projekt zunächst Unternehmen
und Sektoren identifiziert, die besonders von der Steuerreform profitiert
haben. Darauf aufbauend wurden unter anderem die positiven Auswirkung
auf die Zahl der Beschäftigten erfasst und die Auswirkungen
auf technische Innovationen und die Einführung neuer Produkte
und Dienstleistungen untersucht. Darüber hinaus wurden aber
auch die Auswirkungen der Ökologischen Steuerreform auf private
Haushalte durch eine Umfrage erfasst und ausgewertet.
Nähere
Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.
Erste
Ergebnisse der Studie wurden am Dienstag, den 16. November 2004
in Berlin der Öffentlichkeit präsentiert und zur Diskussion
gestellt. An der Veranstaltung nahmen neben anderen Experten
Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamtes sowie
die Öko-Steuerexperten Michael
Müller (SPD) und Reinhard
Loske (Bündnis90/Die Grünen) teil.
Eine
vollständige Teilnehmerliste steht hier
zur Verfügung.
Die
Veranstaltung stieß auf großes Medieninteresse. Hier
finden Sie Links zu den Presseartikeln.
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