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Bitte
beachten Sie, dass sich eine ausführlichere Dokumentation
der Veranstaltung nur auf der englischen
Konferenz Website befindet.
Zusammenfassung
der Konferenz [pdf, 23 KB, Englisch]
Die
2003 von Präsident Chirac initiierte "Französische
Initiative", die im Wesentlichen eine Aufwertung des bestehenden
Umweltprogramms der Vereinten Nationen in eine UN Umweltorganisation
fordert, hat der Debatte über eine Reform von UNEP neue Impulse
gegeben. In diesem Kontext veranstaltet Ecologic in Kooperation
mit IDDRI eine Konferenz im Mai 2005. Ziel der Konferenz ist es,
die Vorteile einer UNEO mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft
und Wirtschaft zu diskutieren und herauszustellen. Unter anderem
werden Bundesumweltminister Jürgen Trittin und Friedensnobelpreisträgerin
2004 Wangari Maathai auf der Veranstaltung sprechen.
UNEP
hat im Rahmen des bestehenden internationalen Umweltregimes in den
letzten Jahrzehnten erfolgreich dazu beigetragen, dass Umweltbelange
global stärker berücksichtigt werden. Trotz dieser Erfolge
besteht Einigkeit darüber, dass die Tätigkeit von UNEP
und ihre Ergebnisse nicht zufriedenstellend sind.
Defizite werden insbesondere im Hinblick auf die folgenden Punkte
gesehen:
- mangelnde Durchsetzungsfähigkeit
UNEPs auf internationaler Ebene und innerhalb der Vereinten Nationen,
- teilweise bedingt durch die mangelnde
Durchsetzungsfähigkeit UNEPs besteht keine ausreichende Kohärenz
zwischen den internationalen Institutionen, die mit Umweltfragen
befasst sind,
- die defizitäre Koordination führt
zu einem Mangel an politischer Führung im Bereich globaler
Umweltpolitik.
Deshalb fordern
Deutschland und Frankreich die Aufwertung UNEPs zu einer UN-Umweltorganisation
im Rang einer UN specialized agency, damit die Umweltbehörde
der Vereinten Nationen auf gleicher Augenhöhe wie die anderen
großen UN-Organisationen (FAO, WHO) agieren kann. Eine UN-Umweltorganisation
sei insbesondere besser als die gegenwärtige UNEP positioniert,
um in Kooperation mit Weltbank und UNDP im Bereich Capacity Building
für effiziente Umweltverwaltungen in Entwicklungsländern
die erforderlichen Fortschritte zu erzielen.
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