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Bitte
beachten Sie, dass sich eine ausführlichere Dokumentation
der Veranstaltung nur auf der englischen
Seminar-Webseite befindet.
Summary
[pdf, 48 KB, en]
Policy
Brief [pdf, 138 KB, en]
Policy
Brief - Ungarische Fassung [pdf, 77 KB, hu]
Wissen
und Expertise sind von zentraler Bedeutung, um eine aktive und effektive
Partizipation der Zivilgesellschaft an politischen Prozessen zu
ermöglichen. Dies gilt insbesondere im Bereich des internationalen
Handels, der durch Komplexität gekennzeichnet ist und oft als
nicht ausreichend transparent gesehen wird. Jedoch kann nur eine
breite Basis gesellschaftlicher Akteure die Akzeptanz internationaler
Umwelt- und Handelsabkommen fördern und deren Umsetzung gewährleisten.
Die Beziehung von multilateralen Umweltabkommen (MEAs) und internationalem
Handelsrecht der WTO ist insofern von herausragender Bedeutung,
da sie exemplarisch mögliche Konflikte, aber auch Interaktionen
zwischen Handel, Umweltschutz und nachhaltiger Entwicklung aufzeigt.
Vor diesem Hintergrund veranstaltet Ecologic in Kooperation mit
dem Regional Environmental Center for Eastern and Central Europe
(REC) und dem Royal Institute of Interantional Affairs (RIIA) ein
eintägiges Seminar in Szentendre (Ungarn), um Kenntnisse und
Wissen der Zivilgesellschaft über die Beziehung von MEAs und
internationalem Handelsrecht zu vertiefen. Das Seminar wird von
der EU
Kommission GD Handel finanziell unterstützt. Im ersten
Teil des Seminars werden einzelne MEAs, wie die Konvention zur Biodiversität
(CBD), das Artenschutzabkommen (CITES) und das Kyoto-Protokoll näher
auf ihre Beziehung zur WTO untersucht. Daneben stehen unter anderem
Themen wie Kennzeichnungspflicht, das Vorbeugeprinzip und mögliche
Win-win Situation auf der Tagesordnung.
In zweiten Teil des Seminars werden die Institutionen und Partizipationsmöglichkeiten
der Zivilgesellschaft näher analysiert. Themen sind unter anderem
der institutionelle Aufbau der betroffenen Organisationen, der Ablauf
von europäischen Verhandlungen im Bereich Handel sowie die
Punkte Transparenz und Partizipationsmöglichkeiten.
Ziel des Seminars ist es, zum besseren Verständnis
des komplexen Bereiches Handel, Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung
der Zivilgesellschaft in den neuen Mitgliedstaaten beizutragen.
Ebenso sollen Möglichkeiten zur stärkeren Partizipation
an europäischen Politikprozessen im Bereich Handel aufgezeigt
werden. Eine weitere Absicht des Seminars ist es, den Erfahrungsaustausch
verschiedener Interessengruppen und die Vernetzung der osteuropäischer
Gesellschaftsgruppen zu fördern. Das Seminar ist für 35
Teilnehmer ausgelegt und wird in englischer und ungarischer Sprache
stattfinden.
Dieses
Seminar ist als ein Projekt des Bellagio
Forum for Sustainable Development (BFSD) anerkannt.
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