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Die "Linking Directive - JI und CDM als Ventile des EU-Emissionshandelssystems?"
war Thema beim Climate Talk am 11. August. Experten aus Wirtschaft,
Wissenschaft und Politik diskutierten über den rechtlichen
Rahmen und praktische Schwierigkeiten bei JI (Joint Implementation)
und CDM (Clean Development Mechanism) des europäischen Emissionshandels.
Die Impulsreferate hielten Dr. Patrick Graichen (Bundesministerium
für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit - BMU), Thomas
Langrock (Deutsche Emissionshandelsstelle - DEHSt) und Dr. Sascha
Lafeld (3C).
Dr.
Patrick Graichen führte in die grundsätzliche Thematik
aus Sicht des Verhandlungsführers und Gesetzgebers ein.
Thomas
Langrock widmete sich den Aspekten der Umsetzung und besonderen
Problembereichen, wie etwa der Möglichkeit von JI-Projekten
innerhalb Deutschlands oder freiwilliger Nutzung der Möglichkeiten
wie etwa durch Fluggutschriften.
Dr.
Sascha Lafeld schließlich beleuchtete die Herausforderungen
für Investoren und Unternehmen bei Durchführung der projektbezogenen
Mechanismen. Die anschließende Diskussion verdeutlichte die
Schwierigkeiten der Praxis und den Bedarf an mehr Transparenz und
Rechtssicherheit.
Da
auch zu fortgeschrittener Stunde Diskussionsbedarf fortbestand,
wurde die Runde schließlich wie vorher angekündigt in
ein nahegelegenes Lokal verlegt, in dem der Abend in gemütlicher
Atmosphäre ausklang.
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