ecologic-events.de       Ecologic
  Home
   
  About CAP-WFD
   
 
   
  Programm
  Präsentationen
 
 
  Location
  Hotel
   
  Kontakt
   
   
 
Print page
   
  WRRL trifft GAP – dem ersten Bewirtschaftungsplan für Flussgebiete entgegen

 

18 - 19 September 2008, Bonn



Die Konferenz ist Teil eines Arbeitsplans der CIS Strategic Steering Group (angeführt von der EU Kommission, UK DEFRA und des Französischen Wasserdirektorats) und richtet seinen Fokus auf die Verknüpfungen zwischen der WRRL und der Landwirtschaft. Innerhalb der Konferenzreihe ist dies die vierte Veranstaltung (London 2005, Wien 2006, Paris 2007), die sich an Interessensvertreter und politische Entscheidungsträger aus den Bereichen Wasser und Landwirtschaft der EU-27 Mitgliedstaaten wendet.


Hintergrund zur Konferenz
2005-2006 legte die „EU Strategic Steering Group on Agriculture and water“ (SSG) den Schwerpunkt ihrer Aktivitäten auf die Bestimmung der Kluft zwischen der WRRL und der bestehenden GAP. Eine erste Analyse von den beiden Politikbereichen und der landwirtschaftlichen Belastungen und Auswirkungen auf die Gewässer wurde erstellt. Da die Analyse aber im Vorfeld der zu erstellenden Bewirtschaftungspläne für die Flussgebiete stattfand und die damit verbundenen Maßnahmenprogramme noch nicht vorlagen (die bis 2008 aufgesetzt und bis 2009 umgesetzt werden müssen) war eine beschränkte Analysefähigkeit in der ersten Runde die Folge. Nur wenige praktische Fallbeispiele waren dafür verfügbar, Teile dieser Analyse bleiben theoretisch. Jetzt, ein Jahr bevor die ersten Bewirtschaftungspläne für die Flussgebiete abgeschlossen werden müs-sen, hat sich die Situation geändert und erste Beispiele wie die Landwirtschaft in diesen Plänen be-handelt wird, liegen vor.


Aktuelle Problematiken wie Wasserknappheit und Dürre in Europa, veranlassten die Kommission am 18. Juli 2007 zu einem Beschluss Veröffentlichung einer Kommunikation. Dieser beschreibt Vorschläge für Maßnahmen zu Wassereinsparungen, Wassereffizienz und Landnutzung die kurzfristig in allen Bereichen, die Landwirtschaft inbegriffen, Früchte tragen sollen.


Die EU hat die Führung in der Errichtung einer globalen Niedrig-Kohlenstoff-Wirtschaft übernommen und verleiht somit Themen wie Klimawandel und Energie hohe Priorität. Der Europäische Rat hat im März 2007 Beschlüsse zur Verringerung von CO2 Emissionen verabschiedet und setzt verbindlich den Einsatz von erneuerbaren Energien in Höhe von 20% fest, mit einem Anteil von 10% an Biokraft-stoffen beim Benzin- und Dieselverbrauch. Land- und Forstwirtschaft können einen wertvollen Beitrag leisten indem sie Ausgangsmaterial zur Herstellung von Bioenergie liefern, Kohlenstoff binden und bei der weiteren Reduzierung von Treibhausgasen helfen. Jedoch kann die weitere Entwicklung von Biokraftstoffen auch die Qualität und Quantität von Wasserressourcen beeinträchtigen.


Zweifelsohne hat die Verknüpfung von Landwirtschaft und Wasser in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und es ist an der Zeit praktische Ansätze zur Herangehensweise zu diskutieren, wie die unterschiedlichen Anforderungen und Ziele der Gemeinsamen Agrarpolitik und der Wasserrahmenrichtlinie erfüllt werden können. Dies betrifft die Umweltziele der WRRL, die Sicherstellung der Nahrungsmittelversorgung und der Energieversorgung, welche notwendig ist um die Auswirkungen des Klimawandels zu mindern, sowie die Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel (eingeschlossen zunehmende Wasserknappheit und Dürren).


Absichten und Zielstellungen der Konferenz

Mit dem oben beschriebenen Hintergrund stellt die Konferenz eine Plattform dar, die unterschiedlichen Ansätze zur Erstellung eines der ersten Bewirtschaftungspläne für Flussgebiete in Bezug auf die Landwirtschaft zu diskutieren. Behandelt werden zum einen allgemeine Denkansätze, zum anderen aber auch spezielle Themen wie Wasserquotierung oder die Anwendung von Ausnahmebeständen. Entwickelt werden gleichermaßen Wege den neuen Herausforderungen, die der Klimawandel, die Produktion von Bioenergie und die wachsende Wasserknappheit und Dürren birgt, entgegenzutreten. Die Veranstaltung sollte dazu genutzt werden, die unterschiedlichen Erfahrungen und Lehren aus verschiedenen Ansätzen zu betrachten.

 

 


Conference organised by Ecologic on behalf of:


All logos and trademarks in this site are property of their respective owner.
© Copyright by Ecologic gGmbH,
see also Legal / Disclaimer / Impressum
Please contact us with any suggestions and comments.