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Auf
europäischer Ebene wird intensiv an der Erstellung einer umfassenden
thematischen Bodenschutzstrategie gearbeitet. Um einen nachhaltigen
Bodenschutz zu gewährleisten, ist eine nachhaltige Flächennutzung
eine grundlegende Voraussetzung. Mit 147 E/km² zählt die
Europäische Union zu den am dichtesten besiedelten Gebieten
der Welt. Alle 10 Jahre vergrößert sich europaweit die
bebaute Fläche um 2 %. Die zunehmende Flächeninanspruchnahme
wird vor diesem Hintergrund als eine der wichtigsten Gefährdungsursachen
für den Bodenschutz angesehen und ist ein zentrales Thema sowohl
auf europäischer als auch auf nationaler, regionaler und kommunaler
Ebene geworden.
Ziel
des Workshops „Europäische Bodenschutzstrategie“
ist es, die laufenden Aktivitäten auf europäischer Ebene
in diesem Themenbereich zu beleuchten und zu diskutieren. Dabei
wird sich der Workshop auf drei thematische Schwerpunkte konzentrieren:
Flächenmanagement, Flächenrecycling sowie Bodeninformationssysteme.
In Bayern werden zahlreiche Aktivitäten für eine nachhaltige
Siedlungsentwicklung durchgeführt. Diese Projekte und Initiativen
sowie weitere best-practice Beispiele aus ausgewählten Mitgliedstaaten
werden auf dem Workshop vorgestellt. Der Workshop soll auch einen
Beitrag im Rahmen der Ständigen Umweltkonferenz der Regionen
Europas (ENCORE) leisten.
Der Teilnehmerkreis setzt sich aus Vertretern der Europäischen
Kommission und des Europäischen Parlamentes sowie Vertretern
der deutschen Länderbüros zusammen. Weiterhin werden Experten
der European Space Agency (ESA) und des Deutschen Zentrums für
Luft- und Raumfahrt (DLR), aus Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft
und Industrie sowie Vertreter aus Umweltverbänden und anderer
NGOs erwartet.
Die
Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.
Hier steht eine Zusammenfassung der Konferenzergebnisse zum Download
bereit:
Zusammenfassung
[PDF, 58 KB, de]
Bilder
der Veranstaltung und der komplette Tagungsband stehen auf der
Seite des unter "Veröffentlichungen" des Bayerischen
Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz.
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